Projekte & Aktionen
der Initiative N.O.
- Jugendprojektwerkstätten -

 

  Rückschau :
N.O. - Jugendprojektwerkstätten
 
  - Diese Rückschau wird zur Zeit überarbeitet -

PUK as PUK can: Das Nachfolge-Projekt der Jugendprojektwerkstätten ist aktiv !
Zum Kennenlernen und zum Einstieg gab es
Es folgt:


BAUSTELLEN-KULTUR
more culture  & cool music
Es gab die BAusstellung (Racism? NO!), Pressekonferenz zur PUK-Präsentation mit  Baustellenführung und Workshops (Tool-Time & offene VISUM-Redaktion), den Infodesk und: Working the music (DJ) 
War am
11. Juni, ab 19:00 Uhr im FZZ / EXIL)

 
  THE GREAT PUK-NICK
Sollte heißen: Der Beginn einer legendären Reihe von Picknicks im Garten des FZZ, mit sportiven und genüsslichen Aktivitäten, mit Laut & Luise aus den Boxen, mit Film und (Hör-) Spiel gegebenenfalls das Wetter nicht mitspielt und das Feuer ausgeht...
Leider spielte das Wetter wirklich nicht mit... aber was solls, Indoor-Picknick mit mehr als 60 Leuten ist auch chaotisch-schön!
War am 
05. Juni, ab ca. 16:00 Uhr bis in die Nacht.

     
 

Frühjahrs-Kreativ-Mitmachaktion 04 für alle :

 
   

Glatze? Naja, macht nix... Schlimm ist aber, wenn jemand sein Denken rasiert hat. Und aus dem kahlen Rest eine „nationale“ Ideologie macht. Um dann eine Kahl-Kopf-Hegemonie durchprügeln zu wollen. Und zum Haare raufen ist ebenso: Viele sehen weg. Wir wollten das nicht mehr hinnehmen. Uns hat es irgendwann gereicht. Initiative N.O.

Wir sind eine Jugendinitiative aus N/O. Wir machen Projekte. Wir suchen Leute, die mitmachen wollen, z.B. bei der Aktion Kunst contra Glatzen. 

So war die Idee und auch das Motto.
Herausgekommen sind Ideen und Werke, die bereits bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenhang mit Präsentationen und Info-Arbeit der Jugendprojektwerkstätten gezeigt wurden.
Und bei "Wir - hier - jetzt" gabs im Rahmen der Baustellen-Kultur eine eigene Ausstellung.

 
     
 

 

Start war mit einem Fest für Kinder (und größere Menschen) der Neustädter MigrantInnen - Gemeinschaftsunterkunft,
am  FZZ- nach Aktions-Wanderung durch die Stadt.
Und zugleich hieß es wieder: It´s Prowe-Tool-Time!
Wir haben damit begonnen,  ein Kinderspielhaus zu bauen.
Der Bau steht mittlerweile an der Gemeinschaftsunterkunft.

Letzte Aktion war das Farben-Happing,
zusammen mit den Kindern der Unterkunft am 23.05.04.

 One World - One Right - Racism: NO!

 
     
     
 

 
     
  Start der Veranstaltungsreihe der Jugendprojektwerkstätten "gemeinsam gegen gewalt !?" im schulischen Bereich war am 16. März mit einem Treffen aller SchülersprecherInnen der Regelschulen. Ergebnis: "Wir bleiben am Thema dran!"  Beraten wurde über Fragen von gewaltsamen Haltungen und Verhaltensweisen an den Regelschulen im Saale-Orla-Kreis. Und darüber, was SchülerInnen und/oder SchülervetreterInnen unternehmen können. Alle VertreterInnen von 12 Schulen hatten Gewalt schon selbst an der Schule oder im schulischen Umfeld erlebt. Aber nur an wenigen Schulen wird das Thema aktiv bearbeitet. Die Spannbreite dessen, was an Gewalt ausgeübt, bzw. so gesehen wird, ist  groß. Rechtsorientierte SchülerInnen gehören zu denen, die besonders oft pöbeln oder Konflikte provozieren - mit MitschülerInnen ebenso wie mit LehrerInnen. Aber!  (Offene) Rechtsorientierungen scheinen insgesamt an allen Schulen abzunehmen. Ein Hoffnungsschimmer im Vergleich zu vergangenen Jahren! Gegen Gewalt steht Engagement, Gemeinsinn... die zivile Courage des Sich-Einsetzens. Erster Schritt: Situationen erkennen, dann Probleme aufgreifen und schließlich Konflikte regeln und  können.  In den Mittelpunkt rückte dabei, welche Möglichkeiten sich dabei den Engagierten an den Schulen bieten. Wer hat wie tatsächlich Einfluss? Daran muss weitergearbeitet werden. Es soll ein Folgetreffen geben.   
 

 

   
 

Weiter "gemeinsam gegen rechts und gewalt":
Stattgefunden haben weiterhin Vortrag und Diskussion beim BeratungslehrerInnentag in Stadtroda (25.03.04)
und ein Info-Nachmittag für LehrerInnen und JugendarbeiterInnen (06.05.04)
mit vielen Kooperationspartnern in Triptis.

 
     
  Nov - Dez 03 - Aktion
Eine Welt. Ein Haus. Ein Menschenrecht.
 
     
 

Kinderfest.
Hausbau.
Menschen.
(22.11.03)

und am 30.11.03:
Transport. Arbeiter. Haus und Heim.

Bau. Hausschuh. Rohbau fertig...
 
     
     
     
  14.11.03 - Aktionsnacht: M - Medien  
     
 

 
     
  Wag the Dog - Medien selbsterkundet. In mehreren Workshoprunden, geleitet vom Aktion Courage - Team (coole Typen) gings um die Grundlagen von Nachrichten, um Vorverurteilungen und demokratische Rahmenbedingungen, um Recherchen, Redaktion und Realität. Ein thematischer Bezugspunkt: Überfall auf Ausländer. Mehrere Reporterteams machten sich auf den Weg...
Am Ende, zu nachtschlafender Zeit, stand ein begeistertes Feedback der TeilnehmerInnen aus Triptis, Neustadt und Umgebung. Thanx an die MitarbeiterInnen des Jugendhauses, der Bereichjugendpflege und an die Ini Triptis. 

 
     
     
 

08.10.03 - Lesung: Politik und Rock in der DDR

 
  Nach der Diskussionsrunde zur Wende 89 in Neustadt/O. folgte nun in der kleinen Reihe zur Demokratiebewegung in unseren Gegenden eine Lesung mit Texten und Filmausschnitten über Mucke und Mucker in der ehemaligen DDR - speziell: Punk in GDR - über Sichtweisen der damaligen Politik, über kleine und große Fluchten und über das, was die Nietenhose rocken und rollen ließ ! 

Lesung und Diskussion mit Michael Rauhut.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der LZT.

 
 

ROCK

UND

POLITIK

IN DER

DDR (ehem.)

- LESUNG -

 
 

Mittwoch, 8.10.03, im Trial, Neustadt/O., ab 19:00 Uhr

 
     
  "Ich dachte, ich komme hier zu einer Lesung, bei der Sie Ihr Buch verkaufen wollen. Und jetzt gibts das hier so ganz umsonst?" Einer der Zuhörer war schwer erstaunt, mit welchen Themen sich politische Bildung der LZT (auch) beschäftigt.

 Aber es stimmt: Ihr könnt die Bücher von Michael Rauhut kostenlos bekommen: "Schalmei und Lederjacke" bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und "Rock und Politik in der DDR" bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin. Beide bieten übrigens auch jede Menge guter Literatur zum Thema Rechtsextremismus - wie gesagt, kostenlos!

Der Abend mit Michael Rauhut selbst teilte sich in drei Abschnitte: Im Mittelpunkt stand die Punk-Kultur in der ehem. DDR. Rauhut berichtete über das Konzert in der Zion-Kirche in Ost-Berlin, Mitte der 80er Jahre,  bei dem No1-GDR-Punk-Band Die Firma (Ost-Berlin) und Element of Crime (West-Berlin) vor 1000 Leuten auftraten. Die Crimes, die damals New Wave machten, hatten sich heimlich über die Grenze und zum Auftritt geschlichen. Bemerkenswert ist das Konzert aber vor allem auch, weil es auch zu einem brutalen Überfall durch ca. 30 Nazi-Skinheads auf Punks und andere Besucher am Rande des Konzerts kam. Rechtsextreme Skinheads in der DDR? Ja, die gab es bereits seit mindestens Anfang der 80er. Der Vorfall ging dann durch die West-Presse und schlug hohe Wellen, so dass man sich auch von Staats wegen mit den alternativen Jugendkulturen zu beschäftigen begann. Da gerade auch Punks argwöhnisch beäugt wurden, hält sich hartnäckig der Verdacht, dass der Fascho-Skin-Angriff von der allgegenwärtigen Stasi zumindest geduldet worden war... In der Folgezeit wurde versucht, die "anderen Bands" (auch z.B. Metal) in den ideologisch bereinigten Staats-Mainstream zu integrieren, sprich mit Auftritts- und Plattenverträgen zu ködern und so Stil und Aussagen zu entschärfen. Teilweise ist das auch gelungen. DDR-Punk war, mit zeitlicher Verzögerung, ausm Westen (GB und USA) zunächst eher als Modewelle ins Land gekommen. Wegen der Anfeindungen und staatlichen Kontrollen kam es jedoch schnell zu einer staatskritischen Politisierung, ähnlich wie dies mit der Umweltbewegung in der DDR geschehen war.

Ein Ausschnitt aus dem DDR-Film "Flüstern und Schreien"  gab per Konzertbildern und Interviews Einblicke in Musik und Selbstverständnis von Ost-Punks. Nach der Wende verschwanden die meisten Bands von der Bildfläche oder formierten sich neu, so wie New Waver von Feeling B - heute besser im Geschäft bei Rammstein.

In der Diskussion gings dann auch um Musik und Staat in der DDR im allgemeinen. Etwa ab 1980 zeichnete sich unter der Oberfläche zentral geförderter Einheitskost eine Auffächerung von Musikstilen, von Jugendkultur und auch wohl der gesamten Gesellschaft ab, die nach unglaublichen Verkaufszahlen in den 70ern für viele etablierte Bands Probleme brachte - außer vielleicht für die Puhdys und Karat, die damals schon, so Rauhut "jenseits von gut und böse waren". Nichtsdestoweniger tauchen sie allenthalben in Ostalgie-Shows (und auch in N/O...) auf. Von den Bands jedoch, die dank eines damals noch dichten Netzes an Auftrittsmöglichkeiten die Wochend-Events ausmachten, sei kaum noch was zu hören. M.R. himself outet sich als Blueser und Tramper, das sei er jedenfalls phasenweise in seiner Jugend gewesen, mit Langhaar und Parka. Am Wochenende sei es ganz schön zur Sache gegangen - zeitweiser Ausstieg bei Bier und Mucke, unpolitisch zwar, aber doch...

Achja: und ob es nach Punk in einer Kirche nicht "ausgesehen habe wie Sau"? Auch diese Frage gabs, und es war zu hören, dass es ganz manierlich zuging, zudem die Kirchenleute schon wussten, wie sie das Night Fever in den Griff bekamen: U.a. mit "Alkohol-Garderoben" für die Verwahrung von Getränken und "geeigneten Gemeinderäumen" zur Ausnüchterung.

Dank an Peter R.-S. und Rolf S. für die Ermöglichung dieses Abends - und ans Trial. Support your local stage! (Aktuelles Programm des Trial gibts hier.)

 

 
 

Presse-Artikel zur Lesung gibts... hier

 
     
     
  03.10.03 - Jugendforum: Auswandern!  
 

Auswandern!
Weg hier! In ein anderes Land!
In ein Land ohne Probleme wie hier.
In ein Land mit freundlicheren Menschen.
In ein Land, wo die Sonne heiss,
die Musik cool, die Kultur bunt,
und das Leben einfach ist.
Wie wär´s? Auswandern?
Weg von hier? Raus aus der Heimat?
Mach mit bei Spiel, Workshop, Diskussion!
Mit dabei sind Leute aus mehr als sieben Ländern.
Warum sind sie weg? Warum hier?
Wie ist es “woanders” zu sein? Was heißt Fremde?

... so lautete ein Teil der Ankündung - und mehr als 50 Leute kamen. Etwa die Hälfte davon waren Ausländer/innen, die meisten aus Gemeinschaftsunterkünften im Saale-Orla-Kreis. Für sie war extra ein Bustransfer organisiert (Thanx an die Fahrer!). Los gings mit der Verteilung der Green Cards und den Reise-Utensilien (Jaja: in den Dosen war echt teutsches Sauerkraut...). In Runde 1 konnte jede/r vier Länder kennenlernen: Cuba, India, Nicaragua, New Zealand (first hand special informations by Leobel, "Arno", Winnie, Karolin), am Info-Point (mit E/M) gabs die nötigen Informationen und Erfahrungsaustausch.

 
     
 

 
     
 

Warum "Auswandern" als Thema? Einfach gesagt: Viel wird geredet über Ausländer hier bei uns. Oft ist es nichts Gutes, was da gesagt wird. Es gibt Vorurteile und Ausgrenzungen. Die eigene Tradition und Kultur wird über andere gestellt.

Was aber... wenn man selbst "auswandert", wenn man in ein anderes Land will? Was lässt man zurück, was muss man zurücklassen? Wie wird es dort sein und was wünscht man sich? Wie sollte Deine "Insel Utopia" sein, auf der Du leben willst? Darum ging es in den Runden 2 und 3.

 
     
 

Menschen aus 12 Ländern beim NO-Jugendforum

 
     
 

Wie im letzten Jahr, beim Forum "Alltagssituationen von `Asylanten´", kam auch diesmal wieder zutage, wie stark Flüchtlinge, Migranten, Ausländer bei uns Ablehnung erfahren, Rassismus grassiert und Druck ausgeübt wird, welche Enttäuschungen es über Deutsche und Deutschland gibt. 
Und was würden die meisten am liebsten in Dosen konservieren und mitnehmen - was fehlt: Freunde.
Und was gehört in die Müllsäcke? Intoleranz und Nazis.
Die Spannbreite dessen, was man ungern zurücklässt und sich gerne nachschicken lassen würde, reichte übrigens von "Familie" über "Fotos" bis zu "Nutella".

Dass es, wie beim gemeinsamen Essen (Petras vegetarisches Chili, nun mit Ehrentitel: "legendär") gesagt wurde, für manche der teilnehmenden Migrant/inn/en der "erste Tag in Deutschland" war, an dem sie sich richtig wohl gefühlt haben, mag ein Lob für die Begegnungsmöglichkeiten sein, die durch das Forum geschaffen wurden. Gibt aber auch sehr zu denken.

Den Abschluss bildete wie in den Jahren zuvor der lauteste Gig der interkulturellen Woche. Diesmal mit Caprece aus Bamberg im Trial und klar ist: bunte Kultur macht Spass und geht bis in die Nacht - oder bis der Bus zum ungeliebten Heim kommt...

Racism? NO!

 
     
 

Presse-Artikel zum Jugendforum gibts... hier

 
     
     
  Mai-Juni 03 - Kooperationsprojekt Demokratie als Prozess  
     
 

oder:
Rechtsextremismus gegen Kunst und Demokratie

 
 

„Demokratie als Prozess“ war das gemeinsame Motto
von sechs künstlerischen Werken und Aktionen,
die man in Neustadt und Triptis erleben konnte
.

Erarbeitet wurden die Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern der Hochschule für Grafik und Buchkunst
(HGB) aus Leipzig.

In Triptis
sind Objekte und Installationen eines  fiktiven „Fluchtwegesystems“ aufgestellt worden.

Diese sind aber nahezu alle noch vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung gezielt zerstört worden.
Ein rechtsextremer Hintergrund für diese Gewalttätigkeit
ist eindeutig.



In Neustadt/O.
gab es ungewöhnliche Filmplakate am Kino
(„Gestohlene Herzen“),

Markierungen des „Flurstück 11“ (des Marktes, 
der mal als "national befreitre Zone" galt)
im Stadtgebiet- dort, wo es in den letzten Jahren rechtsextremistisch motivierte Übergriffe gab

Sowie:
Führungen zur „Enten-Republik“ am Gamsenteich, als Beispiel und Denkanstoß für eine "Ideal-Republik".


Teile dieses Werkes wurden ebenfalls gezielt zerstört.
 

in beiden Städten
war die Aktion „Leistung-Wohlstand-Karriere“ präsent.


Die Installation im Schaufenster in Neustadt wurde
mehrfach gezielt angegriffen und zerstört.



Gemeinsam wurde in Gesprächen, Planungen und Ideen der Frage nachgegangen, was Bausteine für ein demokratisches, von Toleranz und Achtung geprägtes Zusammenleben sind, welche Werte und Orientierungen dabei eine Rolle spielen – und wo Grenzen spürbar werden, Intoleranz oder antidemokratisches Denken beginnt.



Organisiert wurde das Projekt
von Lilian Engelmann und Vera Lauf 
in Zusammenarbeit mit der Initiative N.O. – für ein gewaltfreies Miteinander  (Neustadt/Orla)
und der Initiative für ein gewaltfreies Triptis
und vielen Unterstützern in beiden Städten.

Vieles ist mehrdeutig und nur scheinbar klar.
Was nehmen wir hin, was setzen wir voraus,
was setzen wir ein,
wenn wir uns in unserem Gemeinwesen bewegen?

 Diese und ähnliche Fragen wurden im Projekt „Demokratie als Prozess“ aufgegriffen, künstlerisch gestaltet und nicht ohne Humor gewendet.


Wie sich zeigte,
muss nicht lange nach Formen antidemokratischer Haltungen, nach Intoleranz oder einfach dumpfem neonazistischen Gedankengut in der Region gefragt werden - es zeigte sich in Verwüstungen und Zerstörungen, die das gesamte Projekt begleiteten. Hakenkreuze und SS-Runen lassen keinen Zweifel
daran, wie sich die Täter selbst zuordnen.



Von den insgesamt sechs erstellten Arbeiten wurden drei Arbeiten zerstört,
der Ausstellungs-Laden der Initiative in Neustadt/O. wurde dreimal angegriffen, Scheiben zerstört, Hakenkreuz-Schmierereien angebracht.
Diese  Zerstörungen sind politisch motiviert
und müssen Personen zugeordnet werden, die zum rechtsextremistischem Sumpf in der Region gehören.

 Ziel der Ausstellung war es, Fragen zu stellen. Solche Antworten dürfen nicht hingenommen werden!
Es wurde Strafanzeige gestellt. Es wird ermittelt.
Die Fragen aber bleiben...

Wie stehen wir dazu, dass auf eine öffentliche Thematisierung von Demokratie
mit Gewalt reagiert wird?

Objekte, Installationen,
Fotos,
Aktionen
und mehr...


von und mit:

Lilian Engelmann
Vera Lauf
Ulrich Gebert
Bertram Haude
Jens Volz

Stephanie Kiwitt

Angela Köntje
Sven Johne
Jana Müller
Christian Franke

in Zusammenmarbeit mit:


Initiative N.O.
- für ein gewaltfreies Miteinander
&
Initiative für ein gewaltfreies Triptis

unterstützt von:

Stadt Neustadt (Orla)
Stadt Triptis
Neue Arbeit Neustadt/O.
Kulturamt Neustadt/O.
WBV Neustadt/O.
Freizeitzentrum Neustadt/O.
Trial e.V. Neustadt/O.
Runder Tisch Triptis
Jugendtreff B281 Triptis
Fanfarenzug Neustadt/O.
Stadtwerke Neustadt/O.
GGB Media GmbH
EM Kunststofftechnik GmbH Neustadt/O.
FKT Triptis
Holz Eismann, Neustadt/O.
EPN Neustadt/O.
Sparkasse Neustadt/O.
Fam. W. Schorz Triptis



17. Mai bis 6. Juni
in
Neustadt(Orla)
Triptis


Angegriffene u. zerstörte Installation in Neustadt

     
   
     
     
  Ausstellung & Aktion: Ich sehe was, was du nicht siehst...
                                                                ...und das ist braun!
 
     
 

„`Die schon wieder! Jeden Freitag dasselbe!´, tönt es aus dem Einkaufszentrum, das vier Asylanten betreten. Mürrisch schaut die Verkäuferin in hellblauer Kittelschürze die vor ihrer Theke stehenden Ausländer an. `Wir möchten ein Toastbrot´, sagt einer schüchtern. `Das können sie sich selber aus dem Regal nehmen´, antwortet die Verkäuferin barsch. Vorsichtig stellen die vier das Toastbrot, dazu eine Flache Wasser, eine Packung Milch und Kekse auf die Theke, um die Lebensmittel zu bezahlen. Da verschafft sich plötzlich ein Herr von hinten Platz. `Darf ich mich kurz vordrängen´, sagt er und reicht der Verkäuferin eine Flasche Rotwein. `Aber natürlich´, meint diese freundlich und an die Asylanten gerichtet: `Sie warten! Das ist nämlich ein ordentlicher Kunde!´
Diese Szene gehört zu einem Spiel, für Asylbewerber gehört sie jedoch zum Alltag...“

 
     
  Mit diesen Worten beginnt ein Bericht in der Ostthüringer Zeitung zum Planspiel „Alltagssituationen von `Asylanten´“ das im Herbst 2002 im Rahmen des Jugendforums „Fremde – Freunde“ im FZZ Neustadt/O. stattfand, organisiert von der Initiative N.O. – für ein gewaltfreies Miteinander und der Initiative für ein gewaltfreies Triptis.  
     
  Es ließ erahnen, wie sich Asylbewerber beim Einkaufen, bei der Ausländerbehörde, bei der Polizei, im Bus oder beim Arzt fühlen. Hier bei uns. Es baute auf ihren Erzählungen auf und war eingebettet in eine Kette von Veranstaltungen zum Themenbereich Rassismus/Asyl.

Leben- als „Asylant“? Menschen, die oft der einheimischen Sprache nicht mächtig sind und die Gesetze einfach nicht verstehen, fühlen sich hilflos angesichts von Bestimmungen, Beschimpfungen und Beeinträchtigungen.
 
     
  Nunja, denken Sie vielleicht, so ist es nun mal, die kommen hierher und müssen sich nun anpassen... als Ausländer. Anfeindungen und Ausgrenzungen mag es geben, aber das sind doch Ausnahmen... Ich sehe was, was du nicht siehst...
und das ist braun !

Diese Ausstellung mit Fotos, Texten,
Listen von Vorfällen
und Infos wurde mehrfach angegriffen.

 


Der Ausstellungsladen

 

Für jeden sichtbar:
Nazis stellen sich selbst dar...



Teil der Präsentation und von Nazis eingeworfene Schaufensterscheibe des Ausstellungs-Ladens.

 


Hakenkreuz-
Schmierereien als Absenderadresse
der Täter
an der Tür... 


...und auf dem Pflaster.
(alles Mai/Juni 2003)

 

   
  „Ich muss mich damit abfinden, dass ich immer wieder als Scheiss-Fidschi beschimpft werde,“ erzählt ein dunkelhäutiger (deutscher) Schüler in einer Diskussionsrunde, die Anfang 2003 im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus“ durchgeführt wurde, das von den Initiativen unterstützt wird.

„Das Schlimme daran ist doch,“ sagt ein anderer, „dass die Herkunft oder das Aussehen einer ganze Gruppe von Menschen als Schimpfwort gilt. Dass `Fidschi´ immer irgendwie abwertend gemeint ist“.
   
  Aus den vielen Diskussionen an Schulen und mit Schülern, an denen Initiativmitglieder in den letzten drei Jahren teilgenommen haben, wissen wir, dass Ausgrenzungen und Anfeindungen nicht selten vorkommen.

Und es gibt Repressionen. Sie reichen vom Erzwingen des Hitlergrußes über Taschengelderpressungen bis zu ultimativen Forderungen, die versuchsweise durchgesetzt werden. („Bis übermorgen hast du deine Haare abgeschnitten“, „Wenn du hier noch einmal auftauchst, kannst du dein Fahrrad vergessen“ etc.).
   
  Betroffen sind diejenigen, die „anders“ aussehen, denken oder – anders sind.

Anders als wer?

Rechte Parolen, rechtes Denken und rechte Kodifizierungen werden von einer großen Gruppe von Jugendlichen in ihre Lebenswelt übernommen und darüber bestimmte räumliche Zonen oder auch Gedankenwelten gegenüber anderen Personen oder Argumenten regelrecht abgeschottet.

Für das konkrete Verhalten von rechten Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen lässt sich aus den Beobachtungen und Vorfällen, aber auch aus Gesprächen mit ihnen ableiten, dass zumindest „Pöbeln“ für sie zu ihrem Selbstverständnis, zu einer „kämpferischen, deutschen Haltung“, dazugehört.
Sie grenzen massiv aus, greifen mindestens verbal andere Jugendliche an und führen, in Gruppen auftretend, Bedrohungs- und Einschüchterungssituationen, jedenfalls gegenüber Gleichaltrigen und Jüngeren, gezielt herbei.
   
  Nunja, denken Sie vielleicht, das mit dem Hitlergruss ist nicht schön, oder dass sich einer eine Glatze schneiden muss. Aber... das mit dem Rechtsein.. das verwächst sich... so ist es nun mal, das sind doch Jugendliche, da gehört das dazu, dass die sich irgendwo einordnen und messen wollen..
   
  „Eine Gruppe von fünf Rechten stellt sich mir in den Weg und pöbelt mich voll. Sie gehen auf mich los und schlagen mir in den Magen. Andere, die in der Nähe sind, trauen sich nicht, was zu machen. Ich kann weglaufen und mich verstecken.“

„Wir sitzen in einer Kneipe als eine Gruppe uniformierten Nazis mit Pitbulls auftauchen. Auch vor der Kneipe sind welche. Niemand traut sich mehr etwas zu sagen. Jemand hält einen Polizeiwagen an. Die Polizisten fragen was los sei und ob jemand verletzt worden sei. Als dies verneint wird fahren sie einfach weiter. Wir haben Angst.“

„Ein Auto mit Faschos fährt an mir vorbei, bremst, sie beschimpfen mich, springen raus, schlagen mich mit einer Art Stange zu Boden, fahren weg. Von den anderen Passanten hat wieder mal niemand was gesehen.“
   
  Diese Aussagen stammen aus der Liste von Vorfällen rechtsextremer Gewalt, welche die Initiativen gesammelt haben. Alle sind sie hier, im lokalen Umfeld geschehen. Teilweise haben sie Initiativmitglieder am eigenen Leibe erfahren.

Zu den Gründungsumständen der Initiativen im Jahr 2000 in Neustadt und 2001 in Triptis gehörte dazu, dass sich ein Klima der Bedrohung im öffentlichen Raum entwickelt hatte, in dem z.B. der Marktplatz in Neustadt/O. als „national befreite Zone“ gelten konnte.
   
  Nunja, denken Sie vielleicht, es muss etwas dagegen unternommen werden, das jemand zusammengeschlagen oder bedroht wird. Aber das waren doch wohl Einzelfälle. Oder ist das immer noch so? Gibt es hier wirklich Rechtsextremismus? Das kann doch gar nicht sein...
   
  Mittlerweile haben die Initiativen scheinbar Rückhalt in einem größeren Kreis von Organisationen und Personen gefunden und werden von den Schulen und Jugendeinrichtungen, von einigen Institutionen und Vereinen und auch von lokalen FunktionsträgerInnen, unterstützt.

Das Projekt „Jugendprojektwerkstätten für ein gewaltfreies Miteinander“ wird durch das Bundesprogramm CIVITAS gefördert.

In Neustadt-Süd organisierten sich Anwohner mit Unterstützung von Wohnungsbaugesellschaft und Stadt gegen allabendliches Nazi-Gegröle, Belästigungen und Pöbeleien durch Gruppen von Rechtsgerichteten.

Dennoch: Wiederholte Zusammenrottungen von bis zu 80 gewaltbereiten und z.T. uniformierten Neonazis aus der Region rund den Proberaum einer rechten Band waren in Neustadt/O. in den Jahren 2001 und 2002 ein ständiger Konfliktherd. Es kam zu Bedrohungen, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen.
   
  „Gibt es Nazis in Triptis?“ lautete die provokante Überschrift eines Artikels im „Alarmblatt“, einer Zeitung der Initiativen, die an Jugendliche verteilt wurde.

Satirisch wurde der selbsternannte „Jungsturm-88-Triptis“, in dem sich rechtsorientierte Jungmänner formiert haben, aufs Korn genommen. Die Reaktionen reichten von wüsten Beschimpfungen, Pöbeleien und Drohanrufen gegenüber Initiativmitgliedern bis zur Verwüstung des Infostandes anlässlich eines Projekttages. 
   
  Nunja, denken Sie vielleicht, all das ist doch nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben hier. Die Mehrheit ist nicht so. Daran geht unsere Demokratie nicht kaputt. Und was kann man schon tun...  
     
  Wir sagen: Rechtsextremismus wurzelt in ganz alltäglichen Vorurteilen und Ausgrenzungen. Rassismus beginnt z.B. in den nur zu häufigen abfälligen Äußerungen über „Asylanten“, Fremde, Ausländer.  
     
  Wir sagen, rechtsgerichtete Orientierungen werden nicht erst gefährlich, wenn geprügelt wird. Sondern sie sind im Kern gewaltsam. Ideologisierte Gewalt entsteht im Denken, das sich gegen andere, „das Andere“ wendet, das Ungleichheit schafft und Vorrecht beansprucht.  
     
  Wir sagen, die vielfach geforderte Verantwortung in einer Zivilgesellschaft entsteht daraus, bei Problemfeldern nicht wegzuschauen, sondern konstruktiv für ein von Achtung und Toleranz geprägtes Zusammenleben mit zu denken und zu handeln.  
     
 

Wir sagen, anti-demokratisches Gedankengut und Verhaltensweisen, die in Gewalt münden, benutzen das Schweigen einer Mehrheit: Das Nicht-wissen-wollen, das Wegsehen gegenüber dem an vielen Ecken der Alltagskultur schwelenden Rassismus und das Bagetellisieren gesellschaftlicher Konflikte.

Dies ist kein „Jugendproblem“! Gewalt ist nur die Spitze des Eisbergs.

(Aus dem Einführungstext zur Ausstellung)

 
     
     
     
  Ausstellung & Aktion: DOORS - Schlag die Tür nicht zu!  
     
  Rassistischen Argumenten  entgegentreten!

Die Tür für ein Miteinander, für Toleranz und Solidarität nicht zuschlagen!

Hier: Aktion am Orlatalgymnasium in Neustadt/O., auch als Beitrag zur laufenden Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (4.06.03)

Das ist die Idee dieser Aktion,
bei der rechtsgerichtete und nationale Parolen gegen Ausländer und Flüchtlinge gezielt widerlegt werden.


Bei dieser Aktion waren auf dem gesamten Schulhof Türen aufgestellt, die Denk- und Handlungsanstöße bzgl. verschiedener Argumente gaben.

     
     
 

Feb-Apr. 03 - Aktion Schrei nach Frieden
                  Menschenrechte sind unteilbar

   
       
 

Verhüllungsaktion am Krieger-
denkmal in Triptis

Inschrift: "Was die Kinder Höchstes erben,
ist der Väter Heldensinn"

 

 

24.03.03: Schülerdemo
auf dem Neustädter Markt

 

20.03.03:
Friedensgebet zusammen
mit der JG Neustadt/O.

 

11.04.03: Mahnmalaktion

Am Rande des Peace-Picknicks

19.03.03 Prowe im FZZ

Aktion auf dem Markt,
20.03.03

Menschenrechte
sind unteilbar !

Keine Zusammenarbeit
mit deutschtümelnden
Rassisten!
Nazis: NO WAY!


     
       
       
  Jan-Feb 03 - Aktion gegen Abschiebung  
     
 

Von OTZ-Redakteur Marius Koity Neustadt.

 "Wir haben erfahren, dass unsere Mitschülerin Elvin gezwungen wird, das Land zu verlassen. Wir verstehen nicht, dass Elvin nach so langer Zeit, die sie schon hier ist, gehen muss. Ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sie ist völlig ungewiss." Diese Zeilen stammen von den Schülern der Klasse 7 a der Regelschule im Neustädter Centbaumweg. "Wir wollen Elvin nicht verlieren" haben sie ihren Brief an OTZ überschrieben, den Klassenlehrerin Anja Seyfarth in die Redaktion brachte. "Helfen Sie uns, Elvin zu helfen", bat sie.

Elvin Cöcel, 15 Jahre jung und Schülerin der 7 a, ist Kurdin. Mit ihren Eltern und zwei kleineren Schwestern lebt sie in der Neustädter Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Mitte der 90er Jahre ist ihre Familie aus der Türkei geflüchtet, weil, wie Elvin berichtet, ihr Vater Schwierigkeiten bekommen habe, nachdem er seine Meinung frei geäußert hätte. Wegen seiner Meinung müsse man in der Türkei immer noch Angst haben. Trotzdem soll die Familie wieder in ihren - wohl unweit der irakische Grenze gelegenen - Heimatort zurück. Freiwillig oder "mit Zwangsmitteln", wie die Ausländerbehörde des Saale-Orla-Kreises Familienvater Adil Cöcel am 28. Januar "vorsorglich" schriftlich informierte.

Die Asyl-Anträge der Familie wurden nämlich von den zuständigen Ämtern und Verwaltungsgerichten durchweg negativ beschieden - bis auf einen, den der vierjährigen Emel Cöcel. So lange das Verwaltungsgerichtsverfahren der - übrigens in Pößneck geborenen - Emel noch läuft, werde die Familie nicht abgeschoben, teilte gestern die Pressestelle des Landratsamtes in Schleiz auf Anfrage mit. Dem traut Mutter Sultan Cöcel nicht so richtig und verweist auf einen Satz in ihrer so genannten Duldung: "Die Abschiebung wird bis zum 03.03.2003 ausgesetzt."

"Wir verstehen nicht, dass eine solche Entscheidung getroffen werden konnte", schreibt indes die 7 a. Zumal Elvin "seit der 2. Klasse das deutsche Schulsystem erfolgreich durchlaufen" hat, wie die Regelschule bescheinigt. Schulleitung und Klassenlehrerin sagen über Elvin: "Sie hat sich völlig integriert, wird in der Klasse akzeptiert und geschätzt. Elvins Schulprognose ist sehr positiv." Es wird davon ausgegangen, dass Elvin ihre bisherigen "guten Ergebnisse" halten und einen "guten Realschulabschluss" schaffen kann. Dadurch hätte sie in Deutschland eine Zukunft. Bei einer Abschiebung hingegen nicht, schlimmer noch, damit würde sie "zum zweiten Male ihrer Heimat beraubt", so das Schreiben der Regelschule.

Ein Rechtsanwaltsbüro aus Essen vertritt mittlerweile die Familie Cöcel. Auf Elvins Schicksal wurden in den vergangenen Tagen mehrere Politiker aufmerksam gemacht. Elvin und alle, die ihr nahe stehen, hoffen, dass es zu einer gerechten Entscheidung kommt bzw. dass die Familie Cöcel in Deutschland bleiben darf. "Wir brauchen Elvin, sie gehört zu uns", versichert die 7 a der Neustädter Regelschule.

Foto: OTZ/Marius Koity

     
       
   
  Aktionen:  Was ist bei uns los gewesen?  
     
 

Öffentliche Veranstaltungen als Projekte  (seit Beginn der Jugendprojektwerkstättenarbeit z.T. zusammen mit oder von der Initiative Triptis):

 
     
  23.05.04 Aktion: "...ein Haus... wird bunt", am Asylbewerberheim, Neustadt/O.

21.05.04 Prowe-Tool-Time "EXIL", FZZ, Neustadt/O.

03.05.04 GGG III: "gemeinsam gegen rechts und gewalt", Info-Nachmittag für LehrerInnen, JugendarbeiterInnen und Initiativen, Regelschule Am Morgenberg, Triptis, in Kooperation mit Mobit (Gotha), Rossipress, EJBW Weimar, Netzwerk für Demokratie und Courage (Gera/Jena), Blitz e.V. (Hütten), Grund- und Regelschule Triptis, Bereichsjugendpflegen

25.03.04 GGG II: "gemeinsam gegen rechts und gewalt", Vortrag und Diskussion beim BeratungslehrerInnentag der Kreise SHK und SOK im Schulamt Stadtroda

21.03.04 JPW-Planungsrunde: "NO-PUK-FZZ. Wir machen den Weg frei...", FZZ, Neustadt/O.

16.03.04 GGG I: "gemeinsam gegen rechts und gewalt" - Werkstatt mit den SchülersprecherInnen der Regelschulen im SOK, FZZ, Neustadt/O., in Zusammenarbeit mit dem Schulamt Stadtroda

06.03.04 Workshop, FZZ, Neustadt/O: "Kunst Contra Glatzen"

28.02.04 Info & Aktion "Pro Z - Contra G" (für Engagement und gegen Rechtsextremismus), Orlatalgymnasium, Neustadt/O., V

26.02.04 JPW-Planungsrunde: "Weiter. Aber wie. "

06.02.04 Info-Party zum Thema Zivilgesellschaft und Jugendbeteiligung (III): „Jupa_reloaded! Wir machen Politik – für uns“; Trial, Neustadt/O.; in Kooperation mit Kreisjugendring des SOK

2003

22.12.03 „Eine Welt – Ein Haus – Ein Menschenrecht“ – Aktion für Familien und Kinder an der Asyl-GU, Neustadt/O.

04.12.03 Frage- und Planungsrunde zum Thema Zivilgesellschaft und Jugendbeteiligung (IV): „Jugendparlament. Wir machen Politik – für uns“; FZZ, Neustadt/O.; in Kooperation mit Kreisjugendring des SOK

30.11.03 „Eine Welt – Ein Haus – Ein Menschenrecht“ – Aktion für das Kinderspielhaus an der Asyl-GU, Neustadt/O.

22.11.03 „Eine Welt – Ein Haus – Ein Menschenrecht“ – Kinderfest, Bau eines Spielhauses für die Asyl-GU, Gesprächsrunde; FZZ, Neustadt/O.

14./15.11.03 Aktionsnacht, Jugendtreff Triptis: „Wach bleiben – Courage zeigen: „M - Medien und Rassismus“ “ -In Kooperation mit Netzwerk Courage (Jena/Gera), Jugendtreff B281 Triptis, Bereichsjugendpflege, Schulclub Regelschule Triptis

01.11.03 JPW-Planungsrunde: „Eine Welt – Ein Haus – Ein Menschenrecht“, FZZ, Neustadt/O.

08.10.03 Lesung & Diskussion mit Michael Rauhut; Trial, Neustadt/O.,: „Rock und Politik in der DDR - Punk“; in Kooperation mit LZT (Demokratiebewegung II)

03.10.03 Jugendforum zum Themenbereich Migration, Asyl, Rassismus, Toleranz; FZZ, Trial, Neustadt/O.: „Auswandern!“

23.09.03 „Doors“ – Diskussionsrunde mit Klassensprechern und Schulleitung, Regelschule Am Morgenberg, Triptis

18.09.03 Frage- und Planungsrunde zum Thema Zivilgesellschaft und Jugendbeteiligung (III): „Jugendparlament. Wir machen Politik – für uns“; FZZ, Neustadt/O.; in Kooperation mit Kreisjugendring des SOK

12.09.03 – 23.09.03 „Doors – Schlag die Tür nicht zu“ Aktion gegen Rassismus; Grund- und Regelschule Am Morgenberg, Triptis

16.07.03 Öffentl. Filmdreh: „Mach dich nicht zum Obst – Deutsche Einzelhändler gegen Rechts“, Markt, Neustadt/O.

10.07.03 JPW-Planungsseminar; Schwerpunkt: „Was –noch- tun?“, FZZ, Neustadt/O.

14.06.2003 Straßenaktion zum Brunnenfest, in Neustadt/O.

04.06.03 Vortrag und Diskussion zum Thema Zivilgesellschaft: „Die Wende 1989 in Neustadt“, Aula, Orlatalgymnasium

04.06.03 „NO!“ -Info & Aktionsstand Markt, Neustadt/O.

04.06.03 Aktionstag gegen Rassismus, Schulhof Orlatalgymnasium, Neustadt/O.: „Doors – Schlag die Tür nicht zu!“

01.06.03 Öffentl. Filmdreh: „Deutsche Omas gegen Rechts“, Neustadt/O. - Neunhofen

31.05.03 Info, Aktion, Konzert: „Culture Beats II – One World“, Trial, Neustadt/O.

Juni – Sept. 03 Filmprojekt gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt: „Salto vitale – jeder kann was tun“ (Arbeitstitel)

30.05.03 Vortrag und Diskussion mit Christoph Butterwegge, Vereinshaus, Triptis: „Wo beginnt Rechtsextremismus?

24.05.03 Diskussionsrunde: „Kunst. Demokratie. Rechtsextremismus. Zerstörung. Fragen...“, Aula, Orlatalgymnasium

21.05.-14.06.03 Ausstellung: „Ich sehe was, das du nicht siehst – und das ist braun“, ehem. RFT-Laden, Neustadt/O.

17.05.03 Aktionstag: Demokratie als Prozess; Triptis: Markt, Innenstadt; Neustadt/O: Rathaussaal, Markt, Innenstadt, FZZ, Trial; u.a. mit Eröffnung der Ausstellung der Projekte: „Fluchtwegesystem“, „Leistung-Karriere-Wohlstand“, „Flurstück 11“, „Entenrepublik“, „Gestohlene Herzen“

17.05. – 06.06.03: Projekt „Demokratie als Prozess – Kunst und Rechtsextremismus“ in Neustadt/O. und Triptis; in Zusammenarbeit mit Studierenden der HGB Leipzig sowie Einrichtungen der Städte

29.04.03 Gesprächsrunde (mit Vertretern der Stadt): „Demokratie als Prozess in Neustadt“, Rathaus, Neustadt/O.

11.03.03 Aktion am „nationalen Mahnmal“ (und Treffpunkt der Faschos) & „Picknick für Frieden“, Triptis, Park

11.03.03 „NO!“ -Info & Aktionsstand in der Regelschule, Neustadt/O.

24.03.03 Straßenaktion, Markt, Neustadt/O.: „Schrei nach Frieden“ & „Menschenrechte sind unteilbar“, in Zusammenarbeit mit dem Orlatalgymnasium Neustadt/O.

20.03.03 Friedensgebet & Straßenaktion, FZZ, Markt, Stadtkirche Neustadt/O.: „Schrei nach Frieden“ & „Menschenrechte sind unteilbar“, in Zusammenarbeit mit JG Neustadt/O.

12.03.03 „NO!“ -Info & Aktionsstand im Orlatalgymnasium, Neustadt/O.

27.02.03 Gesprächsrunde; FZZ, Neustadt/O.: „Rassismus? Gewalt? Krieg? Egal?“

22.02.03 Info- und Mitmachangebote: „Schule ohne Rassismus“, Orlatalgymnasium, Neustadt/O.

20.02.03 Gesprächsrunde; Holy, Pößneck: „Rechtsextremistische Parolen gegen den Krieg! Wo stehen wir?“; in Zusammenarbeit mit der ev. Jugend Pößneck

19.02.03 Frage- und Planungsrunde zum Thema Zivilgesellschaft und Jugendbeteiligung (II): „Jugendparlament. Wir machen Politik – für uns“; FZZ, Neustadt/O.; in Kooperation mit Kreisjugendring des SOK

17.02.03 Frage- und Planungsrunde zum Thema Zivilgesellschaft und Jugendbeteiligung (I): „Jugendparlament. Wir machen Politik – für uns“; Aula, Orlatalgymnasium, Neustadt/O.; in Kooperation mit Kreisjugendring des SOK

12.02.03 Info- und Diskussionsveranstaltung; Trial, Neustadt/O.: „Krieg! – Wir sind dafür! Oder?“

Feb. - April 03: Initiierung und Durchführung der Aktion „Schrei nach Frieden“ / „Menschenrechte sind unteilbar“; in Kooperation mit verschiedenen Jugendgruppen und – einrichtungen in der Region

31.01./1.02.03 Aktionsnacht, Jugendtreff Triptis: „Wach bleiben – Courage zeigen (II)“ “ -In Kooperation mit Aktion Courage (Gera)

Jan. - Feb. 03, Neustadt/O.: Gesprächsrunde, Unterschriftenaktion, Aktionstag (24.02.03) gegen Abschiebung: „Elvin und ihre Familie bleiben“; in Zusammenarbeit mit Schülern, Lehrern, Eltern der Regelschule

07.02.03 Lesung, Konzert & Diskussion, Trial, Neustadt/O., mit Heinz Ratz und Band: „STROM & WASSER - Humor sucht Asyl“

2002

20.12.2002 Geschenkaktion für die Kinder der GU Neustadt/Orla

06.12.2002 „Freunde treffen Fremde treffen Freunde“; interkulturelle Begegnung und Workshop zusammen mit Asylbewerbern; Trial, Neustadt/O. -Kooperationspartner: Ausländerbehörde des SOK

26.11.2002 Fortbildung für JugendarbeiterInnen und LehrerInnen aus der Region zum Themenfeld Rechtsgerichtete Jugendkulturen; Jugendtreff Triptis –In Kooperation mit dem Archiv für Jugendkulturen Berlin

26. / 27.11.2002 Projekttag: „Culture on the Road“; Regelschule Triptis, Gymnasium, Trial Neustadt/O. -In Kooperation mit Archiv für Jugendkulturen Berlin (Ltg.) & Bundeszentrale für politische Bildung & LZT

07.11.2002 Lesung und Konzert mit Heinz Ratz und Lutz Rathenow, Wotufa, Neustadt/O.: „Das RR Projekt“ -In Kooperation mit Lesezeichen e.V. & Naumann-Stiftung

15./16.11.2002 Tagesseminar/Werkstatt; FZZ, Neustadt/O.: „Kunst und Rechtsextremismus“

31.10.2002 Kinderfest in der Asylbewerber-GU Neustadt/O.

03.10.2002 Jugendforum zum Themenbereich Migration, Asyl, Rassismus, Toleranz; FZZ, Trial, Neustadt/O.: „Fremde – Freunde“

09.10.2002 Diskussion mit Hajo Funke; Aula Gymnasium, Neustadt/O.: „Politik und Paranoia“. -In Kooperation mit LZT

19.09.2002 1.Besuch der Asylbewerber-GU Neustadt/O.

18.09.2002 Info- und Diskussionsveranstaltung; Trial, Neustadt/O.: „Leben als `Asylant´“? In Kooperation mit AG Asyl (Gera)

14.09.2002 Politico Sportivo: „Funsporttag“; Schulhof der Regelschule am Morgenberg, in Triptis; Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis

19.08.2002 JPW-Planungsseminar; Schwerpunkt: Kunst und REX, Schulclub Regelschule, Triptis

29.07.2002 Seminartag/Zukunftswerkstatt; Regelschule, Triptis: „Mit Phantasie und Kreativität gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“. -In Kooperation mit MOBIT-Saalfeld (Ltg.)

19.06.2002 Lesung, Konzert & Diskussion; Wotufa, Neustadt/O.: „Ich bin des Regenbogens angeklagt.“ -In Kooperation mit Lesezeichen e.V.

15.06.2002 Straßenaktion zum Brunnenfest, in Neustadt/O.

08.06. und 11.06.2002 Workshops; Regelschule Neustadt/O.: „Tour de Toleranz“

28.05.2002 Podiumsdiskussion mit Präsentation der Jugendprojektwerkstättenarbeit, der Initiative für ein gewaltfreies Miteinander (Neustadt/O.) und der Initiative für ein gewaltfreies Triptis in der Kulturbrauerei, Berlin (Veranstaltung der FES, Berlin)

22.05. bis 19.06.2002 Wanderausstellung zum Themenbereich Rassismus/Fremdenfeindlichkeit; Vereinshaus, Triptis; Regelschule Neustadt/O.; Filialen der Sparkasse, Neustadt/O.: „Misch dich ein!“ -In Kooperation mit Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V.

09.05.2002 Planungsseminar; Schwerpunkt: Netzwerk; FZZ, Neustadt/O.

26.04.2002 Info-Aktion der Initiative beim Nachtvolleyball in Triptis, Sporthalle Triptis; Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis

23.04.2002 „Rechtsextremismus, Rassismus – Gewalt“ Info- und Fragerunde mit MOBIT Schulclub Regelschule Triptis

17.04.2002 JPW-Planungsseminar; Schwerpunkt: Prowe, Trial, Neustadt/O.

25.03.2002 Gesprächsrunde „Geschichte in der Gegenwart“: Schulclub Regelschule Triptis: „Nach Auschwitz...“

15.03. bis 17.03.2002 „Geschichte in der Gegenwart“: Fahrt nach Auschwitz

13.03.2002 Interkulturelle Begegnung: „Mexico-Abend“; Trial, Neustadt/O.

26.02.2002 Infoveranstaltung „Geschichte in der Gegenwart“; Schulclub – Regelschule, Triptis: „Konzentrationslager“

16.02.2002 Podiumsdiskussion, Gymnasium, Neustadt/O.: „Demokratie am Ende?“

15.02. / 16.02.2002 Aktionsnacht mit Planspiel; Jugendtreff Triptis: „Wach bleiben – Courage zeigen“ -In Kooperation mit Aktion Courage (Gera); Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis

24.01.2002 Gesprächsrunde; Trial, Neustadt/O.:„Rechte Gewalt –was tun?“
Unter Beteiligung von Stadtratsmitgliedern, Lehrern, Jugendarbeitern sowie Vertretern von Ordnungsamt und Polizei

23.01.2002 Lesung & Diskussion mit Serdar Somuncu; Wotufa, Neustadt/O.: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ -In Kooperation mit LZT.

19.01.2002 Info- und Diskussionsveranstaltung; Trial, Neustadt/O.: „Rechte Gewalt – was tun?“ Unter Beteiligung von Bundestagsabgeordneter, Stadtratsmitgliedern, Lehrern, Jugendarbeitern, Vertretern von MOBIT-Saalfeld

16.01.2002 Info-Äktschn-Nachmittag; Schulclub Regelschule Triptis: „Projektschultage“. In Kooperation mit Aktion Courage (Gera), unter Beteiligung von Lehrern und Vertretern der Jugendarbeit; Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis

2001

12.12.2001 Info- und Diskussionsveranstaltung; Trial, Neustadt/O.: „Rechte Gewalt – was tun?“ Unter Beteiligung von Bundestagsabgeordneter, Stadtratsmitgliedern, Lehrern, Jugendarbeitern, Vertretern von ABAD (Gera)

01.12.2001 Alternativer Weihnachtsmarkt von Jugendlichen für Jugendliche in Neustadt/O.; Schützenplatz

23.11.2001 Jugendforum zum Themenbereich Krieg, Terror, Extremismus, Toleranz; FZZ, Trial, in Neustadt/O.: „Terror, Toleranz & Tütensuppe“

06.11.2001 Podiumsdiskussion mit Präsentation der Jugendprojektwerkstättenarbeit, der Initiative für ein gewaltfreies Miteinander (Neustadt/O.) und der Initiative für ein gewaltfreies Triptis an der Universität Jena (Veranstaltung von DVPW, Thillm, LZT, Seminar für Politikwissenschaft d. Uni Jena).

03.10.2001 Politico Sportivo: „Funsporttag“; Schulhof der Regelschule, Triptis; Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis

22.09.2001 Theaterstück & Mitmachangebote zum Problem Gewalt; FZZ, Klubhaus der Jugend, in Neustadt/O.: „Schönes Wochenendende!“ In Kooperation mit Aktionsbündnis „Mehr Respekt vor Kindern“ im SOK

14.09.2001 Mahnmalaktion zum Geschehen am 11. September, in Neustadt/O.; Marktplatz

07./08.09.2001 Aktionsnacht; Holy, Kirche, Kirchenvorplatz, Innenstadt, in Pößneck: „Respekt! – Wach bleiben gegen Gewalt“. -In Kooperation mit Aktionsbündnis „Mehr Respekt vor Kindern“ im SOK

22.08.2001 Diskussionsveranstaltung mit Jörg Fischer; Aula Gymnasium, in Neustadt/O. -In Kooperation mit LZT

14.07.2001 Interkulturelle Begegnungen: „Afrikanischer Abend“; FZZ, in Neustadt/O.

Beginn des CIVITAS-geförderten Handlungsprojektes "Jugendprojektwerkstätten:
01.07.01

17.06.2001 Gesprächsrunde in Hütten mit Jugendarbeitern, MdL, MdB

12.05.2001 Friedensgebet, Podiumsdiskussion in Triptis
(
Veranstaltung der Initiative für ein gewaltfreies Triptis)

20.04.2001 "Die Leude wolln, das was passiert", Hip Hop gegen Rechts, Festhalle Neustadt/O. (Auftakt der Tour präsentiert von der Amadeo-Antonio-Stiftung, STERN, eyedoo und Büro Lärm, sowie lokal: Initiative N.O. & Trial e.V.) 

28.03.2001 Gesprächsrunde mit Elternvertretern, Triptis

24.03.2001 Teilnahme am Jugendkongreß in Weimar

15.03.2001 Diskussionsrunde mit D. Haland, Gymnasium

10.03.2001 1. Treffen zum Thema in Pößneck

07.03.2001 Unterstützertreffen, FZZ

21.02.2001 1. Runder Tisch, Triptis

06.02.2001 No Way-Party, Trial

31.01.2001 Podiums- und Bürgerdiskussion, Festhalle

30.01.2001 Diskussionsrunden Gymnasium Neustadt/O. & Regelschule Triptis

27.01.2001 Podiumsdiskussion, Gymnasium Neustadt/O.

16.01.2001 1. Treffen in Triptis

2000

18.12.2000 1. Treffen mit rechten Jugendlichen

13.12.2000 Initiative bei SPD-Kongreß in Halle

12.12.2000 Gesprächsrunde in Weimar

28.11.2000 1. Aktion gegen NPD-Stand

18.11.2000 Friedensgebet, Podiumsdiskussion, Kundgebung, Kirche, Rathaus, Markt

12.10.2000 Diskussionsrunde, Gymnasium Neustadt/O.

 

 
     
 

Beteiligungen an Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene:

24.01.2001- 26.01.2001 Teilnahme am Jugendkongress, Berlin

20.05.2001 Teilnahme Kongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, Berlin

17.05.2001 Teilnahme Gegen-NPD-Demo, Jena

29.08.2001 Teilnahme an der Fachtagung „Städte und Gemeinden aktiv gegen Gewalt und Kriminalität“ in Erfurt

18.09.2001 Teilnahme an der Fachtagung zur Kooperation von Schule und Jugendarbeit „Lernende Regionen“ in Weimar

22.-24.10.2001 Weiterbildung zum Themenbereich „Neue Konzepte gegen Gewalt und für Toleranz“ in Weimar

03.11.2001 Teilnahme an der Kundgebung und den Foren des DGB „Thüringer Ratschlag“ in Gera

09-11.11.2001 Teilnahme der Peerleader am Jugendkongreß in Weimar

16.-18.11.2001 Teilnahme der Peerleader am Weiterbildungsseminar in der Jugendbildungsstätte Hütten

08.12.2001 Teilnahme an der Civitas-Fachtagung in Saalfeld 25.01. – 27.01.2002 Teilnahme am Jugendkongress in Weimar (Veranstaltung der EJBW, Weimar)

10.04. – 12.04.2002 Teilnahme am Seminar „Geschichtsmythen der Rechtsextremen: Legenden über den Nationalsozialismus“ in Jena (Veranstaltung der LZT)

20.05. – 24.05.2002 Teilnahme an der Veranstaltungsreihe des „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ zum Verfassungstag in Berlin

14.10.2002 Teilnahme am Seminar Hilfloser Aktionismus? Probleme der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in den fünf neuen Bundesländern in Weimar (Veranstaltung der LZT)

13.12. – 15.12.2002 Teilnahme am Vorbereitungsseminar zum „Internationalen Jugendkongress 2003“ in Weimar (Veranstaltung der EJBW)

19.12.2002 Teilnahme an der CIVITAS/MOBIT - Fachtagung in Saalfeld

08.-16.02.2003 Teilnahme von Peerleadern am internationalen Jugendkongreß in Weimar

28./29.08.03Teilnahme an der Fachtagung Rechtsextremismus in Nordhausen (Veranstaltung von Neue Ebenen e.V.)

06.-08.10.03 Teilnahme am Seminar „Raus aus der Spur. Jugendkulturen und Politik in der DDR“ in Jena (Veranstaltung der LZT)

02.11.-07.11.03 Teilnahme am Seminar „Berlin unterm Hakenkreuz“ in Berlin (Veranstaltung der LZT)

21.11.-23.11.03 Teilnahme am Seminar zur EU-Erweiterung (Veranstaltung der EJBW)

 

Desweiteren beteiligten sich die Jugendprojektwerkstätten an regionalen Netzwerktreffen und –aktivitäten (z.B. am 31.08.2002 bei enragee in Jena) und besonders auch an den Bestrebungen zur Einrichtung eines Jugendparlamentes im Saale-Orla-Kreis (Mitgestaltung der Zukunftswerkstatt am 09.11.2002 sowie der lokalen Info- & Gesprächs-Runden und Aktionen 2003/04).

 

 
     
 

Die projektorientierte Vorgehensweise wird ergänzt durch Argumentationstrainings sowie Medienarbeit (u.a. auch Websitegestaltung), und die Einbindung von Multiplikatoren bzw. FunktionsträgerInnen (u.a. Runder Tisch Triptis, Gesprächsrunden mit LehrerInnen verschiedener Schulen, Besuch von Stadtratsgremien).

  Im Rahmen der Projektwerkstättenarbeit finden weiterhin statt: Filmabende mit Gesprächsrunden zu den jeweils behandelten Themen (mehrfach, an verschiedenen Orten): U.a. mit Filmen wie „Blue Eyed“ oder „Zug des Lebens“, Dokumentationen zur Anhörungen im Asylbewerberverfahren oder zu neueren Entwicklungen im Rechtsextremismus; Treffen mit rechtsorientierten Jugendlichen zum Thema Jugendkulturen (u.a. bei Diskussionen mit K. Farin) und Musik, Einbringen von Workshop-Elementen und Kenntnissen über NS, REX, Rassismus, Initiativarbeit in Unterrichtsplanungen und Schulstunden sowie in Fortbildungen bzw. Gesprächsrunden der Professionals der Jugendarbeit der Region.

  Daneben gibt es die organisatorische und multiplikative Zuarbeit der Jugendprojektwerkstätten für Beteiligungen von Jugendlichen an Veranstaltungen auf Landes- bzw. Bundesebene: Jugendkongressen, Kundgebungen, Demos und den Foren des DGB in Gera und Erfurt, Fachtagungen und regionale Arbeitskreise zur Kooperation von Schule und Jugendarbeit, Seminare, Fortbildungen und Tagungen von MOBIT, ABAD oder BLITZ e.V. und auch des Bündnisses für Demokratie und Toleranz oder etwa „go – area“ in Weimar. Die Jugendprojektwerkstatt hilft bei der Vorbereitung des Internationalen Jugendkongresses (Februar 2003) an dem u.a. Jugendliche aus Polen, Frankreich und Tschechien mitwirkten.

 

 
     
  [www.gewaltfreimiteinander.de]