Aktionen der Initiative N.O.

 

Terror, Toleranz und Tütensuppen

Am 11. September wurden in den USA ca. 4000 Menschen von Terroristen ermordet. Angeblich im Namen eines „heiligen Krieges“, wie fundamentalistische Islamisten sagen. Seit dem 7. Oktober werden in Afghanistan Menschen bombardiert, im Namen der „anhaltenden Freiheit“, wie dieser erstmalige NATO-Bündnisfall von der US-Regierung genannt wird. Der US-Präsident bewilligt 320 Mio. $ als humanitäre Hilfe für Afghanistan. Es werden gelbe Päckchen mit Tagesrationen für Hungernde abgeworfen. Es werden aber auch massenhaft Streubomben abgeworfen, die unschuldige Zivilisten töten können. Ein Bundeswehreinsatz steht bevor. Sicherheitsgesetze schränken Freiheits- und Bürgerrechte ein. Ausländer werden zu potenziell Verdächtigen. Eine „neue Zeitrechnung“ habe begonnen, heißt es hier, im „Kampf gegen den Terror“ und „für die Gerechtigkeit“... Krieg!?

Und Wir?

Was hat das mit uns zu tun? Was sagen wir?
Die Initiative  N.O. – für ein gewaltfreies Miteinander und andere Jugendgruppen aus dem Kreis luden ein zum Austausch über Hintergründe und Ursachen, Meinungen und Möglichkeiten, Befürchtungen und Forderungen, die man mit der Situation verbindet.

FREITAG 23. November 2001
 

Jugendprojektwerkstätten für ein gewaltfreies Miteinander (unterstützt von CIVITAS) · Die uninformierten Jugendlichen · Freizeitzentrum · Ev. Jugendgruppe · Trial e.V. · Initiative für ein gewaltfreies Triptis · Info: Initiative N.O., FZZ, 07806 Neustadt/O., Schützenplatz 4


Jugendforum

Ab 16:00 Uhr fanden im Freizeitzentrum drei Workshops statt, die verschiedene Themenkreise beleuchteten. Terrorismus ist für Deutschland nicht neu. Der Workshop 1 (Globalisierung) thematisierte auch die RAF als deutsche Terror-Organisation. Und Flüchtlinge von Terror und Gewalt gibt es auch in Deutschland. Im Workshop 2 (Fremdheit) wurde deshalb auch auf die Situation von MigrantInnen in Thüringen eingegangen. Kreativangebote zur Auseinandersetzung mit Gewaltspirale und Toleranzklemme bot der 3. Workshop. Anschließend sättigte ein gemeinsames veganes Essen im FZZ die ca. 40 Teilnehmer ... und dann gings ab in TRIAL.

Beats against Bombs

Ab 21:00 Uhr gaben sich im TRIAL zwei Local-Heroes die Ehre. Aus N/O: Yggdrasil, die ihre Mucke selbst als "extrem klasischer, surffunkinger Jazz'n'Roll-Orientalrockcore" beschreiben, rockten definitiv das Haus. Die Kosmonauten (aus SCZ) liessen die Vermona aus dem Sack. 
Surf im Pulp-Fiction-Stil, Honeybunny!

weiterführende Links:

Presse Echo 

 

[www.gewaltfreimiteinander.de]